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Verfahren wegen mutmaßlicher Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte

Presseinformation

Verfahren wegen mutmaßlicher Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte

Strafsache gegen Hannes S., geb. 1991 und Gerald W., geb. 1995

Das Amtsgericht Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Lars Stanull am 19.03.2018 in Saal 3112 um 13:10 Uhr

über den Vorwurf der Sachbeschädigung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Angeklagten sollen am 27.03.2017 gegen 08:00 Uhr arbeitsteilig eine Spanplatte mittels mehreren Nägeln am Mauerwerk eines Wohnhauses in Hannover befestigt haben, um so die anwesenden Polizeibeamten daran zu hindern, eine Wohnung zu betreten und diese im Rahmen einer Zwangsräumung zu räumen. Hierdurch sei das Mauerwerk beschädigt worden.

Anschließend soll ein Polizeibeamter versucht haben, eine Identitätsfeststellung durchzuführen und hierfür die Angeklagten von den übrigen Anwesenden zu separieren. Hierbei sollen ihm die Anwesenden den Zugang zu den Angeklagten versperrt haben. Um die Maßnahme dennoch durchsetzen zu können, habe der Polizeibeamte den beiden Angeklagten auf Brusthöhe in die Kleidung gegriffen und diese aus der Menge herausgezogen. Der Angeklagte W. habe hierbei den Anweisungen gefolgt. Der Angeklagte S. hingegen soll das rechte Handgelenk des Polizeibeamten ergriffen und versucht haben, sich durch mehrfaches starkes Zerren aus diesem Griff zu lösen, um so der Identitätsfeststellung zu entgehen, was ihm jedoch nicht gelungen sei.

Az: 221 Ds 4/18

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover, jens.buck@justiz.niedersachsen.de, Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

02.03.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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