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Verfahren wegen mutmaßlicher Nötigung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis u. a.

Presseinformation

Verfahren wegen mutmaßlicher Nötigung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis u. a.

Strafsache gegen Juan N., geb. 1994

Das Amtsgericht Hannover verhandelt am 16.08.2017 um 13:00 Uhr in Saal 2208 über den Vorwurf der Nötigung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der Sachbeschädigung.

Der Angeklagte soll am 21.05.2016 gegen 18:20 Uhr mit einem PKW Porsche die BAB 2 in Richtung Dortmund befahren haben, obwohl ihm die Fahrerlaubnis entzogen gewesen sei.

Vor ihm sei eine Zeugin in ihrem PKW Mazda auf der linken Spur gefahren. In einem Baustellenbereich soll der Angeklagte dicht auf das mit etwa 70 km/h vor ihm fahrende Fahrzeug der Zeugin aufgefahren und mehrmals die Lichtsignalanlage betätigt haben, um die Zeugin zum Räumen der linken Fahrspur zu veranlassen. Als die Zeugin gerade zum Fahrstreifenwechsel nach rechts angesetzt habe, habe der Angeklagte das Fahrzeug der Zeugin rechts überholt, unmittelbar vor dieser wieder eingeschert und sein Fahrzeug plötzlich bis zum Stillstand abgebremst, um die Zeugin ebenfalls zum Abbremsen ihres Fahrzeuges zu zwingen, was diese und die hinter ihr fahrenden Fahrzeugführer auch getan hätten.

Nachdem die Fahrzeuge im Baustellenbereich wieder Fahrt aufgenommen hätten, sei der Angeklagte vor der Anschlussstelle Bothfeld mit seinem Fahrzeug auf den rechten Fahrstreifen gefahren und habe sich neben das Fahrzeug der Zeugin fallen lassen. Sodann soll er aus dem geöffneten Fahrerfenster 2 Tetrapacks auf das Fahrzeug der Zeugin geworfen haben. An dem PKW der Zeugin sollen hierdurch mehrere dunkle Kratzer und ein Sachschaden in Höhe von 59,98 EUR entstanden sein.

Az: 244 Ds 196/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

31.07.2017

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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