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Verfahren wegen mutmaßlicher fahrlässiger Tötung

Verfahren wegen mutmaßlicher fahrlässigerTötung

Strafsache gegenHassan A., geb. 1971

Das AmtsgerichtHannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Olaf Wöltje am 22.02.2018 um10:00 Uhr in Saal 2208

ein Verfahrenwegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung.

Dem Angeklagtenwird vorgeworfen, am 09.07.2017 in Langenhagen den Tod eines Menschen durchFahrlässigkeit verursacht zu haben.

Anlässlich einesGrillens bei einem Familientreffen soll der Angeklagte um 13:00 Uhr den Holzkohlegrillmittels Spiritus aus einer Flasche entzündet haben. Nachdem das Feuer nachAnsicht des Angeklagten nicht ausreichend gebrannt habe, soll er den Deckel derSpiritusflasche entfernt und den Spiritus nach und nach auf die brennendeHolzkohle gegossen haben. Infolgedessen soll sich der Gießstrahl entzündet undder Inhalt der Spiritusflasche explosionsartig verbrannt sein. Dabei soll die Kleidungdes ebenfalls am Grill stehenden Mannes in Flammen geraten sein, wodurch dieserschwere Verbrennungen 2. und 3. Grades an insgesamt 55 % der Körperoberflächeerlitten haben soll. Das Opfer verstarb am 15.07.2017 an den Folgen seinerschweren Brandverletzungen.

Az: 249 Ds585/17

Ansprechpartner:Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

12.01.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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