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Verfahren wegen mutmaßlicher Brandstiftung

Presseinformation

Verfahren wegen mutmaßlicher Brandstiftung

Strafsache gegen Hussein F., geb. 1991

Das Amtsgericht - Schöffengericht - Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Koray Freudenberg am 28.11.2017 um 09:00 Uhr in Saal 3112

ein Verfahren wegen des Vorwurfs der Brandstiftung.

Der Angeklagte soll am 12.06.2017 in Hemmingen eine Brandstiftung in einer Flüchtlingsunterkunft begangen haben. Der Angeklagte ist selbst Flüchtling und lebte in dieser Unterkunft.

Er soll gegen 18:30 Uhr in dem von ihm und einem weiteren Mitbewohner bewohnten Zimmer mittels eines Feuerzeugs zwei in der Mitte des Raumes übereinander auf dem Boden liegende Matratzen sowie bezogene Bettdecken und Kissen angezündet haben, um so einen Brand zu verursachen. Anschließend soll er das Zimmer verlassen und die Tür von außen abgeschlossen haben. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr recht-zeitig gelöscht werden, bevor sich der Brand stärker hätte ausbreiten können. Durch das Feuer sollen die Matratzen, das Bettzeug sowie das gesamte Mobiliar des Zimmers beschädigt bzw. zerstört worden sein. Das betroffene Zimmer sei stark verraucht und erheblich verrußt worden. Auch unmittelbar angrenzende Zimmer und der Flur des Gebäudetraktes seien leicht durch Rauchgas beschädigt worden.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

Az: 241 Ls 451/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

23.11.2017

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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