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Verfahren wegen mutmaßlichen versuchten Betruges gegenüber einer Bank

Presseinformation

Verfahren wegen mutmaßlichen versuchtenBetruges gegenüber einer Bank

Strafsache gegenMelissa H., geb. 1992 und Markus V., geb. 1991

Das AmtsgerichtHannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RinAG Maria Kleimann am 29.01.2018um 13:30 Uhr in Saal 2147

ein Verfahrenwegen des Vorwurfs des versuchten Betruges in 2 Fällen.

Die AngeklagteH. soll am 05.04.2017 bei einer Bank in Laatzen einen Privatkredit in Höhe von24.900 EUR beantragt haben. Hierbei soll sie dem zuständigen Bankmitarbeiterwahrheitswidrig mitgeteilt haben, dass sie über ein monatliches Nettoeinkommenvon 1.952,22 EUR verfüge, obwohl ihr tatsächliches Nettoeinkommen nur ca. 430EUR betragen habe. Um ihre Angaben zu untermauern, soll sie dem Bankmitarbeiter2 manipulierte Gehaltsabrechnungen für die Monate Februar und März 2017vorgelegt haben. Zu einer Auszahlung sei es nicht gekommen, da derBankmitarbeiter die Manipulationen an den Unterlagen bemerkt habe.

Am 13.04.2017sollen die Angeklagten einen Privatkredit in Höhe von 25.000 EUR für die AngeklagteH. bei einer weiteren Bank in Laatzen beantragt haben, wobei sie erneut diemanipulierten Gehaltsbescheinigungen vorgelegt haben sollen. Auch in diesemFall sollen die Manipulationen erneut aufgefallen sein, sodass es nicht zumAbschluss eines Kreditvertrages gekommen sei.

Az: 239 Ds125/17

Ansprechpartner:Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

11.01.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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