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Verfahren wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betruges nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

Presseinformation

Verfahren wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betruges nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

Strafsache gegen Ahmad B., geb. 1990

Das Amtsgericht Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

Rin Sarah Reetz am 19.12.2017 um 09:00 Uhr in Saal 2186

ein Verfahren wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Betruges in 7 Fällen, davon in einem Fall als Versuch.

Der Angeklagte soll in der Zeit zwischen dem 01.10.2015 bis zum 19.02.2016 unter verschiedenen Alias-Identitäten unberechtigt Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bezogen haben.

Er soll am 01.10.2015 bei der LAB Braunschweig Sozialleistungen in Höhe von 140 EUR beantragt und erhalten haben.

Am 03.11.2015 soll er bei der Stadt Wolfsburg für den Zeitraum von November 2015 bis Februar 2016 1.223,47 EUR unberechtigt ausgezahlt bekommen haben.

Am 15.10.2015 soll er erneut beim LAB in Braunschweig Sozialleistungen in Höhe von 140 EUR beantragt und erhalten haben.

Beim Landkreis Wolfenbüttel soll er Sozialleistungen für den Zeitraum von Dezember 2015 bis August 2016 in Höhe von insgesamt 2.219,71 unberechtigt erhalten haben.

Am 03.11.2015 soll er erneut beim LAB Braunschweig Sozialleistungen für den Zeitraum vom 16.10.2015 bis 06.11.2016 in Höhe von 390,87 EUR beantragt und erhalten haben.

Bei der Hansestadt Lüneburg soll der Angeklagte unberechtigt am 07.01.2016 Sozialleistungen beantragt und in Höhe von 336,58 EUR erhalten haben.

Am 19.02.2016 soll der Angeklagte erneut bei der LAB Braunschweig Sozialleistungen beantragt haben, welche allerdings nicht zur Auszahlung gekommen seien.

Insgesamt soll so ein Schaden in Höhe von 4.450,63 EUR entstanden sein.

Az: 227 Ds 236/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

14.12.2017

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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