klar

Verfahren wegen mutmaßlichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr u. a.

Strafsache gegenIlia P., geb. 1979

Das AmtsgerichtHannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Lars Stanull am 17.01.2018 inSaal 2186 um 09:00 Uhr

über den Vorwurfdes gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Nötigung und der Körperverletzung.

Der Angeklagtesoll am 13.04.2017 gegen 20:45 Uhr mit seinem PKW Mercedes die A2 inFahrtrichtung Berlin befahren haben. Auf der linken von insgesamt 3 Spuren seier hinter dem Opel Vectra eines Zeugen gefahren. Der Angeklagte soll hierbeimehrfach zu dicht auf das vor ihm fahrende Fahrzeug aufgefahren sein und seineLichthupe eingesetzt haben, um den Vorausfahrenden zur Freigabe der linkenFahrspur zu veranlassen. Diesem sei der Zeuge nicht nachgekommen. Daraufhinsoll der Angeklagte den Zeugen rechts überholt haben und anschließendunmittelbar vor dem Zeugen wieder eingeschert sein, so dass der Zeuge nur durcheine Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß habe vermeiden können.

Unmittelbar imAnschluss daran sei der Verkehr in Höhe von Straßenkilometer 217 zum Erliegengekommen. Der Zeuge sei nun aus seinem Fahrzeug ausgestiegen, um denAngeklagten zur Rede zu stellen. Er habe an dessen Seitenscheibe geklopft,woraufhin der Angeklagte das Fenster heruntergelassen und dem ZeugenPfefferspray in das Gesicht gesprüht habe. Der Zeuge habe starke Schmerzenerlitten und habe noch vor Ort notärztlich behandelt werden müssen.

Az: 221 Ds276/17

Ansprechpartner: PressedezernatAmtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel:0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

11.01.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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