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Verfahren wegen mutmaßlichen Drogenverkaufs sowie gefährlicher Körperverlet-zung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte

Verfahren wegen mutmaßlichen Drogenverkaufs sowie gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte

Strafsache gegen Moussa S., geb. 1987

Das Amtsgericht Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Dr. Michael Stüber am 08.11.2017 um 13:00 Uhr in Saal 2236

ein Verfahren wegen gewerbsmäßigen Drogenverkaufs sowie tateinheitlicher gefähr-licher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Der Angeklagte soll am 29.06.2017 gegen 23:30 Uhr einen Polizeibeamten in der Schmiedestraße angesprochen und ihm eine Kugel Kokain (0,36 g brutto) zum Preis von 50 EUR angeboten und übergeben haben.

Als der Polizeibeamte, um bis zur Ankunft seiner Kollegin Zeit zu gewinnen, vorgegeben habe, nach Geld in seinen Taschen zu suchen, habe der Angeklagte die Rückgabe des Kokains verlangt. Als dies durch den Polizeibeamten verweigert worden sei, habe der Angeklagte die Hände des Polizisten ergriffen und versucht, die Hand mit der Kugel Kokain gewaltsam zu öffnen. Als ihm dies nicht gelungen sei, habe der Angeklagte eine zweite unbekannte Person hinzugerufen. Der Angeklagte habe daraufhin den Polizeibeamten in den Schwitzkasten genommen und so fest zugedrückt, dass diesem die Luft weggeblieben sei, während die unbekannte Person am Oberkörper des Polizisten gezogen habe. Dem Polizeibeamten sei es gelungen, seinen Dienstausweis zu ziehen und sich als Polizist zu erkennen zu geben. Der Angeklagte habe jedoch von dem Polizisten nicht abgelassen, er habe seinen Würgegriff erst gelöst, als der Polizist ihm ins Gesicht gegriffen und ihn letztlich zu Boden gebracht habe.

Az: 225 Ds 376/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

03.11.2017

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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