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Verfahren wegen mutmaßlichen Betruges

Verfahren wegen mutmaßlichen Betruges

Strafsache gegen Ortrud S, geb. 1963

Das Amtsgericht Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Jörn Thyen am 01.02.2018 um 10:00 Uhr in Saal 2145

ein Verfahren wegen des Vorwurfs des Betruges.

Die Angeklagte soll aufgrund eines vermutlich gefälschten Testaments, das sie als Alleinerbin einer Erblasserin ausgewiesen habe, bewirkt haben, dass das Amtsgericht Hannover am 13.09.2016 zu ihren Gunsten einen Erbschein erstellt habe. Aufgrund dieses Erbscheins soll sie diverse Konten der Erblasserin aufgelöst und sich Gelder in nicht unerheblichem Umfang auf ihr Privatkonto überwiesen haben. Aufgrund von Unstimmigkeiten hinsichtlich der Geschäftsfähigkeit der Erblasserin zum Zeitpunkt der Erstellung des Testamentes wurde mit Beschluss vom 18.01.2017 der Erbschein eingezogen. Dieser Beschluss wurde der Angeklagten am 23.01.2017 zugestellt.

In Kenntnis der Entziehung des Erbscheins soll die Angeklagte am 26.01.2017 die Bankangestellten einer Bank in Hannover dahingehend getäuscht haben, dass sie berechtigt sei, weitere Verfügungen vom Konto der Erblasserin vorzunehmen. Auf diese Weise soll sie die Auflösung eines Kontos der Erblasserin und die Überweisung von 233.896,98 EUR auf ihr eigenes Konto veranlasst haben.

Az: 247 Ds 591/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

22.01.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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