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Spezialitäten-Restaurants als Teil der All-Inclusive-Versorgung?

Presseinformation

Spezialitäten-Restaurants als Teil der All-Inclusive-Versorgung?

Zivilsache

Das Amtsgericht Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RinAG Dagmar Frost am 30.11.2017 um 11:00 Uhr in Saal 2143

über eine Klage auf Kostenerstattung in Höhe von insgesamt 800 EUR wegen der kostenpflichtigen Nutzung von Spezialitäten-Restaurants.

Der Kläger buchte für seine Ehefrau und sich bei der Beklagten, einem hannoverschen Reiseunternehmen, eine Pauschalreise an die türkische Ägäis, in das Hotel Sentindo Lykia Resort. Die Reisezeit war zwischen dem 20.05.2017 bis zum 03.06.2017, der Reisepreis betrug 1.250 EUR je Person. Gegenstand der Reise war eine All-Inclusive-Versorgung durch die Beklagte.

Vor Ort verlangte das Hotel Zuzahlungen für die Inanspruchnahme von Besuchen in den Spezialitäten-Restaurants. Die Zuzahlungen in den unterschiedlichen 9 Spezialitäten-Restaurants betrugen zwischen 10 EUR und 35 EUR.

Der Kläger macht geltend, dass in der Reisebeschreibung keinerlei zusätzliche Kosten für die Nutzung der besonderen Restaurants enthalten gewesen wären. Der Kläger und seine Ehefrau hätten sich für das Hotelangebot gerade wegen der Möglichkeit der Versorgung in den zusätzlichen Restaurants entschieden.

Az: 465 C 9152/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

21.11.2017

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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