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Schadensersatz nach Zusammentreffen im Straßenverkehr?

Presseinformation

Schadensersatz nach Zusammentreffen imStraßenverkehr?

Zivilsache

Das AmtsgerichtHannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RinAG Dagmar Frost am 25.01.2018um 12:00 Uhr in Saal 2143

über eine Klageauf Schadensersatz in Höhe von 1.795,22 EUR.

Am 15.06.2017gegen 16:30 Uhr befuhr der Kläger mit seinem PKW BMW Cabrio die LangenhagenerStraße aus Fahrtrichtung Langenhagen in Fahrtrichtung Engelbostel. Hinter ihmfuhr der Beklagte in einem historischen Feuerwehrwagen.

Nachdem derKläger den Beklagten mit seinem PKW überholt hatte und verkehrsbedingt anhaltenmusste, soll es zu einem Zusammentreffen zwischen Kläger und Beklagten gekommensein.

Der Kläger machtgeltend, dass der Beklagte aus seinem Wagen herausgesprungen und zu seinerFahrertür gerannt sei. Er soll mit beiden Händen in die Fahrertür geschlagenund diese umfasst haben. Hierbei sollen sich die Fingernägel des Beklagten indie Innenverkleidung der Tür gebohrt und ein Lederstück aus der oberenVerkleidung herausgerissen haben. Nach einer verbalen Auseinandersetzung sollder Beklagte mit der Faust nach dem Kläger geschlagen und ihn am Schulterblattlinks oben getroffen haben.

Der Beklagtebestreitet diese Vorfälle. Richtig sei, dass sich der Kläger zuvor besonders verkehrsgefährdendverhalten habe. Aufgrund dessen sei der Beklagte zu dem Kläger gegangen,nachdem dieser die Straße blockiert habe, obwohl die Fahrzeuge vor ihm schonwieder angefahren seien. Er habe den Kläger lediglich darüber aufgeklärt, dassman nicht so fahren könne, wie er es getan habe. Er habe sich weder am Cabriofestgehalten, noch sei es zu einer körperlichen Berührung gekommen.

Das Gericht hatzur Sachverhaltsaufklärung 2 Zeugen geladen.

Az: 465 C9864/17


Ansprechpartner:Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

11.01.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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