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Neuer Termin im Verfahren wegen mutmaßlichem Betäubungsmittelbesitz u.a.

Presseinformation

Neuer Termin im Verfahren wegen mutmaßlichem Betäubungsmittelbesitz u.a.

Strafsache gegen Dr. Karel A., geb. 1966

Der Angeklagte soll als Filialleiter einer Apotheke in Hannover zur Tatzeit angestellt gewesen sein. In der Zeit vom 09.03.2015 bis zum 09.08.2016 soll der Angeklagte in 78 Fällen unter dem Namen und auf Kosten der Apotheke diverse Betäubungsmittel bestellt haben, um diese selbst zu konsumieren. Ein erforderliches Rezept oder eine anderweitige Erlaubnis des Bundesinstituts für Arzneimittel sollen nicht vorgelegen haben. Insgesamt soll es zur Lieferung von Betäubungsmitteln im Gesamtwert von 39.204,20 EUR gekommen sein.

Außerdem soll der Angeklagte in 5 Fällen nachträglich Kundenrezepte verändert haben, um damit die Betäubungsmitteldokumentation der Apotheke zu wahren.

Ferner soll der Angeklagte in der Zeit vom 01.01.2015 bis zum 31.07.2016 Bargeldentnahmen aus der Kasse der Apotheke in Höhe von 14.519,39 EUR getätigt haben.

Az: 238 Ds 426/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

08.02.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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