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Neue Termine im Verfahren wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betruges in 60 Fällen

Neue Termine im Verfahren wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betruges in

60 Fällen

Strafsache gegen Ewald B., geb. 1954

Das Amtsgericht - Schöffengericht - Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RinAG Sylvia Riedel am 01.11.2017 um 08:30 Uhr in Saal 2145

ein Verfahren wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Betruges.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, im Zeitraum vom 07.11.2014 bis zum 14.03.2016 unberechtigt in 60 Fällen Barabhebungen von einem fremden Konto in Höhe von insgesamt 48.520,80 EUR getätigt zu haben. Die Geschädigte, eine 83-jährige Seniorin, soll dem Angeklagten Anfang November 2014 ihre EC-Karten zu 2 Konten inklusive der jeweiligen PIN-Nummern überlassen haben. Sie soll den Angeklagten bevollmächtigt haben, von den Konten für sie kleinere Einkäufe zu erledigen, wobei sie vorgegeben haben soll, dass der Rahmen jeweils 100 EUR nicht übersteigen dürfe. Diese Befugnis soll der Angeklagte in erheblichem Umfang überschritten haben.

Als weitere Termine wurden der 06.11.2017 und der 22.11.2017 angesetzt.

Während der Termin am 22.11.2017 ebenfalls im Saal 2145 um 08:30 Uhr stattfinden wird, handelt es sich beim Termin vom 06.11.2017 um einen Ortstermin in einem Seniorenheim. Hier ist im Hinblick auf das Hausrecht des Hausrechtsinhabers und des Schutzes von Persönlichkeitsrechten keine Teilnahme möglich.

Die Neuansetzung des Termins wurde erforderlich, da aufgrund der Vorbefassung der ursprünglich mit diesem Verfahren betrauten Richterin in ihrer damaligen Funktion als Staatsanwältin mit dieser Angelegenheit ein gesetzlicher Ausschluss gem. § 22 Nr. 4 StPO gegeben ist.

Az: 220 Ls 461/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover

Jens.Buck@justiz.niedersachsen.de

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

17.10.2017

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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