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Erneutes Verfahren wegen mutmaßlicher fahrlässiger Tötung

Presseinformation

Erneutes Verfahren wegen mutmaßlicher fahrlässiger Tötung in 3 rechtlich zusammentreffenden Fällen in Tateinheit mit Trunkenheitsfahrt, u. a.

Strafsache gegen Alexander E., geb. 1994

Das Amtsgericht -Schöffengericht- Hannover verhandelt am 24.01.2018 um 09:00 Uhr in Saal 2208 ein Verfahren wegen des Vorwurfs der tateinheitlich begangenen fahrlässigen Tötung von 3 Menschen, der Trunkenheit im Verkehr und der fahrlässigen Körperverletzung.

Der Angeklagte soll am 01.05.2016 gegen 05:45 Uhr mit einem Blutalkoholgehalt von mindestens 1,2 Promille in Hemmingen/Hiddesdorf mit einem PKW die K 226 aus Pattensen in Richtung Hiddesdorf befahren haben. In dem PKW sollen sich 4 weitere Personen als Beifahrer befunden haben. Infolge der Alkoholisierung soll der Angeklagte mit dem PKW von der Fahrbahn abgekommen sein. Der PKW soll mit dem linken hinteren Seitenteil gegen einen Baum gestoßen und anschließend auf eine Ackerfläche neben der Fahrbahn geschleudert worden sein. Aufgrund des Aufpralls wurden 3 Beifahrer getötet, ein weiterer Beifahrer erlitt u. a. ein Schädel-Hirn-Trauma. Bei einer der getöteten Personen handelt es sich um den ehemaligen 96-Profi Niklas Feierabend.

Das Amtsgericht Hannover hat den Angeklagten am 09.02.2017 wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung und fahr-lässiger Tötung in 3 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 8 Monaten verurteilt, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurden. Durch eine Revisionsentscheidung des OLG Celle wurde diese Entscheidung aufgehoben und zur erneuten Entscheidung an eine andere Abteilung des Amtsgerichts Hannovers zurückverwiesen.

Az: 244 Ls 459/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover

jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

08.11.2017

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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