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Verfahren wegen mutmaßlicher gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte

Presseinformation

Verfahren wegen mutmaßlicher gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte

Strafsache gegen Marko G., geb. 1977, Zoran J., geb. 1972 und Dejan N., geb. 1977

Das Amtsgericht Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Dr. Michael Stüber am 07.06.2018 um 09:00 Uhr in Saal 3014

ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Angeklagten sollen am 20.06.2017 gegen 10:00 Uhr einem Zeugen vor dem Amtsgericht Hannover aufgelauert haben, der sich gerade auf dem Weg zu einer Zeugenaussage beim Amtsgericht befunden habe. Vor dem Amtsgericht sollen die Angeklagten gemeinschaftlich handelnd mit den Fäusten auf Kopf, Nacken und Oberkörper des Zeugen eingeschlagen haben. Der Zeuge habe hierdurch eine Schädelprellung, eine Ohr-Kanal-Verletzung sowie multiple Hämatome an Armen, Oberkörper und Kopf erlitten. Eine Platzwunde am linken Gehörgang habe genäht werden müssen.

Kurz nachdem sich der Geschädigte von der Auseinandersetzung wenige Meter entfernt habe, habe sich ein hinzukommender Zeuge als Polizeibeamter zu erkennen gegeben und versucht, den Angeklagten J., der sich zu diesem Zeitpunkt in einer Rangelei mit einer weiteren Person befunden habe, zu trennen. Der Angeklagte habe sich daraufhin zu dem Polizeibeamten umgedreht und versucht, diesen gezielt mit der linken Hand in Richtung Gesicht zu schlagen. Der Polizeibeamte habe dem Schlag ausweichen können, in dem er einen Schritt zurück gemacht habe.

Az: 225 Ds 523/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover, jens.buck@justiz.niedersachsen.de, Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

05.06.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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