klar

Verfahren wegen mutmaßlicher Freiheitsberaubung und gefährlicher Körperverletzung

Verfahren wegen mutmaßlicher Freiheitsberaubung und gefährlicher Körperverletzung

Strafsache

gegen Torsten G., geb. 1970

Das Amtsgericht Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RinAG Svenja Tittelbach-Helmrich am 04.05.2018 um 10:00 Uhr in Saal 2241

über den Vorwurf der Freiheitsberaubung und der gefährlichen Körperverletzung.

Der Angeklagte soll am 02.10.2017 gegen 15:00 Uhr seine damalige Lebensgefährtin in seiner Wohnung eingeschlossen haben, indem er die Haustür von innen abgeschlossen und den Schlüssel versteckt habe. Sodann soll er seiner ehemaligen Lebensgefährtin mit dem Handrücken heftig mitten ins Gesicht geschlagen haben, so dass die Nase der Geschädigten geblutet habe. Der Angeklagte soll sodann seiner Lebensgefährtin befohlen haben, die Hundehaare weg zu machen, was diese nicht habe erledigen wollen, weil sie bereits am Tag zuvor gesaugt gehabt hätte. Der Angeklagte soll sodann noch mehrfach die Geschädigte geschlagen, sie ins Badezimmer geschubst und ihr dort in das Gesicht getreten haben. Im Folgenden soll er die Geschädigte gemeinsam mit deren Hund auf den Balkon gedrängt und die Balkontür verschlossen haben, so dass die Geschädigte auf dem Balkon im 3. Stock ausgesperrt gewesen sei. Von dort habe die Geschädigte die Rettungskräfte informiert. Die vor Ort eintreffenden Polizeibeamten sollen die Wohnungstür gewaltsam aufgebrochen haben, nachdem sie die Geschädigte aus der Wohnung um Hilfe rufen gehört hätten.

Az: 252 Ds 40/18

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover, jens.buck@justiz.niedersachsen.de, Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

27.04.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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