klar

Verfahren wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Computerbetruges

Presseinformation

Verfahren wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Computerbetruges

Strafsache gegen Sükrettin E., geb. 1989

Das Amtsgericht - Schöffengericht - Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Ulrich Kleinert am 22.05.2018 um 10:20 Uhr in Saal 2241

ein Verfahren wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Computerbetruges in 41 Fällen.

Der Angeklagte soll in der Zeit vom 25.04.2015 bis zum 29.03.2017 für ein internationales Getränkeunternehmen in einem Automobilwerk in Hannover als Betreuer für die Pfandflaschenautomaten eingesetzt gewesen sein. In diesem Zeitraum soll der Angeklagte eine sogenannte Gästekarte, mit der der bargeldlose Zahlungsverkehr auf dem Werksgelände abgewickelt werden kann, gefunden haben.

Der Angeklagte soll sodann den Pfandbehälter geöffnet und diesem bereits gescannte Flaschen entnommen haben. Diese Flaschen soll er sodann erneut in den Automaten eingeworfen haben, sodass der Barcode abermals gescannt und der auszuzahlende Betrag erneut verbucht worden sei. Diesen Betrag soll der Angeklagte auf die Gästekarte geladen und mit dem so erworbenen Guthaben Zigaretten zum gewinnbringenden Weiterverkauf erworben haben.

Insgesamt soll der Angeklagte diesen Vorgang 41 Mal getätigt und so Beträge zwischen jeweils 89,50 EUR bis zu 323,50 EUR, insgesamt 6.133,50 EUR, unberechtigt erlangt haben.

Az: 219 Ls 30/18

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover, jens.buck@justiz.niedersachsen.de, Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

04.05.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln