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Verfahren wegen mutmaßlichen Betruges

Presseinformation

Verfahren wegen mutmaßlichen Betruges

Strafsache gegen Mojtaba S., geb. 1989

Das Amtsgericht Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Dr. Simon Schnelle am 14.06.2018 um 09:00 Uhr in Saal 2186

ein Verfahren wegen des Vorwurfs des Betruges in 2 Fällen.

Der Angeklagte soll gegenüber einer geschädigten Asylbewerberin wider besseren Wissens erzählt haben, dass er eine Cousine habe, die Rechtsanwältin sei und ihr bei der Bewilligung ihrer und der Asylanträge ihrer Tochter behilflich sein wolle. Zunächst soll der Angeklagte angegeben haben, dass er seine Cousine selbst bezahlen wolle. Daraufhin habe ihm die Geschädigte ihre Dokumente überreicht.

Am 03.09.2016 soll der Angeklagte nun die Geschädigte telefonisch gebeten haben, ihm 400 EUR für angeblich entstandene Rechtsanwaltskosten zu überweisen. Dieses habe die Geschädigte getan, der Angeklagte soll das Geld für sich selbst verwendet haben.

Ende September 2016 soll der Angeklagte die Geschädigte erneut aufgefordert haben ihm 400 EUR zu überweisen, um angeblich die Kosten für den Asylantrag ihrer Tochter zu begleichen. Dieses habe die Geschädigte am 07.10.2016 getan. Der Angeklagte soll das Geld für sich selbst behalten haben.

Az: 241 Ds 346/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover, jens.buck@justiz.niedersachsen.de, Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

25.05.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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