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Verfahren wegen mutmaßlichen bandenmäßigen Wohnungseinbruchsdiebstahls in 4 Fällen

Presseinformation

Verfahren wegen mutmaßlichen bandenmäßigen Wohnungseinbruchsdiebstahls in 4 Fällen

Strafsache gegen Timur K., geb. 1983 und Burak Ö., geb. 1990

Das Amtsgericht - Schöffengericht - Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Ulrich Kleinert am 21.03.2017 und 04.04.2017 jeweils um 14:15 Uhr in Saal 2241, am 13.04.2017 um 10:00 Uhr in Saal 3030 und am 18.04.2017 um 10:15 Uhr in Saal 2241

ein Verfahren wegen des Vorwurfs des bandenmäßigen Wohnungseinbruchsdiebstahls in 4 Fällen.

Gemeinsam mit einem bislang nicht identifizierten Mitarbeiter eines Shuttledienstes zum hannoverschen Flughafen sollen die Angeklagten vereinbart haben, auf die dort vorhandenen Kundendaten Zugriff zu nehmen und so Wohnungen von abwesenden Urlaubern zu identifizieren. Der bislang nicht identifizierte Mitarbeiter des Dienstes soll den beiden Angeklagten in mindestens 4 Fällen die Kundendaten und damit die Anschriften und Abwesenheitsdaten der Einbruchsopfer weitergegeben haben, welche sodann die eigentlichen Wohnungseinbrüche ausgeführt haben sollen.

Die Angeklagten sollen in der Zeit zwischen dem 21.09.2016, 19:00 Uhr und dem 22.09.2016, 09:00 Uhr die Wohnzimmertür eines Einfamilienhauses in Diekholzen aufgehebelt und so in das Haus gelangt sein. Dort sollen sie unter anderen einen PKW Polo sowie Bargeld und Schmuck entwendet haben. Der Gesamtwert der erbeuteten Gegenstände soll 36.950 EUR betragen haben.

In der Zeit zwischen dem 22.09.2016, 03:00 Uhr und dem 23.09.2016, 18:00 Uhr sollen die Angeklagten durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster auf der Rückseite eines Einfamilienhauses in Burgdorf in das Haus eingedrungen sein und dort unter anderem einen PKW BMW 1er Coupé sowie ein TV-Gerät, ein Navigationsgerät, diversen Schmuck und Bargeld entwendet haben.

Am 23.09.2016 gegen ca. 23:00 Uhr sollen die Angeklagten den Bewegungsmelder eines Reihenhauses in Ronnenberg/Empelde beschädigt und versucht haben, eine Zugangstür aufzuhebeln. Hierbei sollen sie durch einen Anwohner bemerkt und angesprochen worden sein, woraufhin die beiden Angeklagten geflüchtet seien.

Am 24.09.2016 gegen 00:20 Uhr sollen sich die Angeklagten zu einer Wohnung in Hannover/List begeben haben, dort auf den Balkon geklettert und versucht haben, mit verschiedenen Werkzeugen ein Fenster der Wohnung aufzubrechen. Hierbei sollen die Angeklagten durch einen Zeugen beobachtet worden sein, welcher die Polizei alarmiert habe.

Die Angeklagten seien nach kurzer Flucht in unmittelbarer Nähe des Tatortes festgenommen worden. Sie befinden sich seit der Festnahme in Untersuchungshaft.

Az: 218 Ls 15/17

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover, jens.buck@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

08.03.2017

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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