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Verfahren wegen mutmaßlichem gewerbsmäßigen Betruges

Presseinformation

Verfahren wegen mutmaßlichem gewerbsmäßigen Betruges

Strafsache gegen Michael K., geb. 1986

Das Amtsgericht Hannover verhandelt unter dem Vorsitz von

RiAG Jörn Thyen am 14.05.2018 um 11:15 Uhr in Saal 2145

ein Verfahren wegen des Vorwurfs des zum Teil gewerbsmäßigen Betruges in 9 Fällen.

Der Angeklagte soll in der Zeit vom 15.08. bis zum 04.10.2017 in 7 Fällen jeweils eine Notlage vorgespielt haben, wonach er sich angeblich ausgesperrt und nunmehr Geld zur Bezahlung des Schlüsseldienstes benötige. Hierbei soll er den helfenden Personen jeweils die sofortige Rückzahlung des geliehenen Betrages versprochen haben. In 4 Fällen soll er sich 25 EUR, in einem Fall 30 EUR und einem Fall 50 EUR geliehen haben, in einem weiteren Fall soll die angesprochene Person keine Zahlung erbracht haben.

In einem weiteren Fall soll sich der Angeklagte im September 2017 von einer früheren Nachbarin, welche mittlerweile an Demenz erkrankt und im betreuten Wohnen sei, 50 EUR geliehen haben, ohne die Absicht gehabt zu haben, das Geld zurückzuzahlen.

Am 13.10.2017 soll der Angeklagte ein gebrauchtes Notebook für 150 EUR zum Kauf angeboten haben. Nach Erhalt des Geldes soll er sich ohne Übergabe des Notebooks entfernt haben.

Der Angeklagte befindet sich zurzeit in anderer Sache in Strafhaft.

Az: 226 Ds 50/18

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover, jens.buck@justiz.niedersachsen.de, Tel: 0511/347-23 91; 0163/347-33 24

Artikel-Informationen

03.05.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Pressesprecher RiAG Jens Buck

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