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Terminsverlegung für die Klage auf Schadensersatz wegen vermeintlichen Unfalls

Presseinformation

Terminsverlegung für die Klage auf Schadensersatz wegen vermeintlichen Unfalls

Zivilsache

Das Amtsgericht Hannover hat die Verhandlung vom 12.06.2017 unter dem Vorsitz von

Rin Mandy Urbschat verlegt auf 26.06.2017 um 12:00 Uhr in Saal 2179.

In der Sache geht es um eine Klage auf Schadensersatz wegen eines Verkehrsunfalls, der sich am 25.05.2016 gegen 20:10 Uhr in Hannover auf dem Messeschnellweg/Seelhorster Kreuz ereignet haben soll. Der Kläger nimmt den Fahrer des unfallgegnerischen Fahrzeugs sowie dessen Haftpflichtversicherung in Anspruch; das persönliche Erscheinen der beteiligten Fahrzeugführer ist angeordnet worden.

Der Kläger behauptet, er habe von der B 3 kommend seine Fahrt auf dem Südschnellweg in Richtung Hameln/Minden fortsetzen wollen. Zu Beginn des „Nord-Ost-Ohres" des Schnellstraßenkreuzes habe er verkehrsbedingt halten müssen, der Beklagte sei ihm aus Unachtsamkeit aufgefahren. Der Kläger begehrt Ersatz wegen des Fahrzeugschadens in Höhe von 1.664,19 € sowie Ersatz vorgerichtlicher Anwaltskosten.

Die Beklagten behaupten, der Kollision sei eine Auseinandersetzung auf der Autobahn 7 vorausgegangen. In Höhe der Gemeinde Sehnde/Fahrtrichtung Hamburg habe der Beklagte zu 1) den Kläger überholen wollen, der jedoch die mittlere Fahrspur blockiert habe. Auf der linken Fahrspur hätten sich andere Fahrzeuge mit höherer Geschwindigkeit befunden. Auch auf die Lichthupe des Beklagten zu 1) habe der Kläger nicht reagiert. Der Kläger habe nach einiger Zeit dann über die linke Spur den Kläger überholen

wollen, der Kläger sei dort dem Beklagten zu 1) unmittelbar vorgezogen und habe diesen ausgebremst. Der Beklagte zu 1) habe eine Kollision nur durch ein sofortiges Herumreißen des Steuers verhindern können. Der Beklagte zu 1) habe sodann den Notruf gewählt und von der Polizei den Hinweis erhalten, er solle die nächste Polizeidienststelle anfahren, um eine Anzeige zu erstatten. Der Kläger sei weiter vor dem Beklagten zu 1) hergefahren. In der Kurvenausfahrt in Fahrtrichtung Hannover Zentrum sei vor dem klägerischen Fahrzeug noch ein weiteres Fahrzeug gefahren; hinter dem Kläger sei der Beklagte zu 1) gefahren. Ohne ersichtlichen Grund habe der Kläger in der Kurve sein Fahrzeug stark abgebremst. Das vor dem Kläger fahrende Fahrzeug sei mit unverminderter Geschwindigkeit weiter gefahren. Der Beklagte habe noch eine Vollbremsung eingeleitet, eine Kollision mit dem Fahrzeug des Klägers jedoch nicht mehr abwenden können.

Az: 507 C 10257/16

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover,

catharina.erps@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-22 77; 0179/9105750

Artikel-Informationen

25.04.2017

Ansprechpartner/in:
Dr. Catharina Erps

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