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Terminsverlegung für die Fortsetzung der Beweisaufnahme bei Klage wegen vermeintlichen Hundegebells

Terminsverlegung für die Fortsetzung der Beweisaufnahme bei Klage wegen vermeintlichen Hundegebells

Zivilsache

Das Amtsgericht Hannover hat die Fortsetzung der Beweisaufnahme vom 10.04.2017 unter dem Vorsitz von

Rin Mandy Urbschat verlegt auf 12.06.2017 um 13:15 Uhr in Saal 2179.

Die Klägerin begehrt die Vornahme geeigneter Maßnahmen zum Zwecke der Unterbindung von Hundegebell in einer benachbarten Mietwohnung fort. Es ist geplant, 4 weitere Zeugen zu vernehmen.

Die Klägerin ist Mieterin, die Beklagte Vermieterin einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Hannover.

Die Klägerin macht geltend, dass die Mieterin der Nachbarwohnung einen Rauhaardackel halte. Dieser verursache seit etwa 2 Jahren erhebliche Lärmbelästigungen durch Hundegebell. Das Hundegebell beginne etwa um 05:00 Uhr morgens, halte über den Tag an und gehe bis in die Nachtstunden, teilweise bis weit nach Mitternacht. Die Klägerin fühlt sich durch die Lärmbelästigung erheblich gestört. Versuche der Streitschlichtung vor dem Schiedsamt sollen erfolglos geblieben sein.

Die Beklagte bestreitet eine unzumutbare Lärmbelästigung. Der Hund der Mieterin der Nachbarwohnung schlage nur gelegentlich an, dieses Verhalten sei artgerecht. Die Hundehaltung durch die Mieterin der Nachbarwohnung sei aufgrund der sozialen Situation notwendig.

Az: 507 C 9050/16

Ansprechpartner: Pressedezernat Amtsgericht Hannover,

catharina.erps@justiz.niedersachsen.de,

Tel: 0511/347-22 77; 0179/9105750

Artikel-Informationen

03.04.2017

Ansprechpartner/in:
Dr. Catharina Erps

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